Unkraut ist die Opposition der Natur

gegen die Regierung der Gärtner.

Oskar Kokoschka, österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller

Der Feigen-Spreizflügelfalter ist seit einigen Jahren bei uns aktiv und befällt ausschliesslich Feigen.

Der Feigen-Spreizflügelfalter (Choreutis nemorana) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeer - er ist aber seit einigen Jahren vermehrt auch in Mitteleuropa anzutreffen.

Der Falter ist ca. 1cm gross und hellbraun mit weissem Kopf/Beinen. Seine Raupe gleicht ein wenig der Buchsbaumzünsler-Raupe - sie ist aber mit max. 2cm Länge kleiner.

Die Raupe verursacht durch ihren Frass an Blatt und Frucht Schaden. Die Blätter weisen Löcher (Skelettfrass) auf und rollen sich zusammen. Zudem sind auch Gespinste mit Kotablagerungen zu sehen. An den Früchten werden meist kleine Löcher gefressen, welche erst mit der Fruchtreife sichtbar werden und dann zu Fäulnis führen.

 

Blattschaden      Raupe
Blattschaden (Skelettfrass, Blattrollen, Gespinst)       Raupe des Feigen-Spreizflügelfalters

 

Es entwickeln sich im Laufe des Sommers zwei Generationen (1. im Juni/Juli, 2. ab August), wobei die zweite Generation dann auch am Strauch überwintert.

Der Schädling kann durch Ablesen der Raupen oder der befallen Blätter bekämpft werden.

Gut wirksam sind auch zweimalige Behandlungen mit dem biologischen Insektizid Delfin im Abstand von einer Woche.

Wichtig ist dabei die rasche Ausführung der Abwehrmassnahmen kurz nach Auftreten der ersten Frassstellen.

 

 

 

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